Ladestationen für Elektrofahrzeugemit dreiphasigem Eingang, einige benötigen zum Betrieb N-Drähte oder 5 Eingangsdrähte; bei einigen müssen je nach Produktdesign des Ladestationsherstellers keine N-Drähte angeschlossen werden, sondern 4 Eingangsdrähte.
DerLademodulder Ladestation mit dreiphasigem Eingang benötigt keinen N-Leiter, was durch die PFC-Schaltung des Lademoduls bestimmt wird. Warum müssen also einige Ladestationen an eine N-Leitung angeschlossen werden, um zu funktionieren?
Die Hardware eines dreiphasigen Eingangs-GleichstromLadestation für Elektrofahrzeugekann einfach als aus zwei Hauptteilen bestehend verstanden werden: dem Starkstromteil und dem Schwachstromteil. Der Starkstromteil realisiert die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom, hauptsächlich durch das Lademodul und zugehörige Schaltkreise, während der Schwachstromteil Ladesteuerung, Anzeige, Datenkommunikation, Messung, Isolationserkennung usw. umfasst.
Der Betrieb dieser Schaltkreise im Schwachstrombereich erfordert eine „Hilfsstromversorgung“ zur Stromversorgung. Die Geräte in diesen Schaltkreisen benötigen möglicherweise 12 V, 5 V, 3,3 V Gleichstrom, daher müssen sie über den Eingangswechselstrom in eine 12 V Hilfsstromversorgung umgewandelt werden. Die 12 V Hilfsstromversorgung wird dann über die Bordstromversorgung oder dreipolige Spannungsreglergeräte in 5 V, 3,3 V umgewandelt.
Die Eingangswechselspannung kann mit einphasigen 220 V als Eingang auf 12 V umgewandelt werden, was bedeutet, dass von den drei stromführenden Leitungen L1/L2/L3 ein stromführender Draht und ein N-Draht genommen werden. Alternativ kann ein zweiphasiger 380-V-Eingang verwendet werden, indem von den drei stromführenden Leitungen L1/L2/L3 direkt zwei stromführende Leitungen genommen werden, oder sogar eine Hilfsstromversorgung mit drei stromführenden Eingangsleitungen verwendet wird. Einige Ladestationen müssen an die N-Leitung angeschlossen werden, da der Eingang der Hilfsstromversorgung einphasig 220 V beträgt.

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